Streitschlichter

bieten gewaltfreie Konfliktlösungen an

 

Zu den Aufgaben der Gewaltprävention gehört auch die Anbahnung einer Streitkultur. Diese ist innerhalb unserer Schule in der Form einer Schüler-Streit-Schlichtung institutionalisiert.

Schüler-Streit-Schlichtung ist der Versuch einer gemeinsamen Konfliktlösung durch Schüler, bei der alle Beteiligten mit dem Ergebnis zufrieden sind. In einem Streitfall wendet sich einer der Streitenden an einen ausgebildeten Streitschlichter und bittet um eine Schlichtung. Der Schlichter nennt beiden Streitparteien Zeit und Ort der Schlichtung. Bei der Schlichtung versuchen beide Parteien mit Hilfe des Streitschlichters Lösungen zu finden.

Der Streitschlichter ist neutral, hilft Kompromisse anzubahnen und behandelt alles vertraulich. Er vermittelt, löst den Konflikt aber nicht selbst. Er hat natürlich auch keine Strafmöglichkeit. Am Ende des Schlichtungsgespräches wird das Ergebnis in einem kurzen Protokoll festgehalten und von beiden Streitparteien unterschrieben.

Aus fast allen Klassen erklärten sich Schülerinnen und Schüler bereit, sich von dem Betreuer, Dipl.-Soz.-Päd. (FH) Michael Bunke, zum Streitschlichter ausbilden zu lassen. Engagiert nahmen sie am Streitschlichterkonzept teil.

Sie übten in Rollenspielen den Ablauf einer Schlichtung und konnten so die Rolle des Schlichters ausprobieren. Die Vielzahl der Protokolle, die in einem Ordner gesammelt wurden, zeigt, dass die Streitschlichter an unserer Schule angenommen werden.